Story:
Im Berner Marzilibad führt die Polizei am frühen Abend des Sonntags, 28. Juni 2026 nach einer Auseinandersetzung eine Transfrau aus dem «Paradiesli» ab. Am darauf folgenden Montagnachmittag verkündet die Stadt Bern in einer Medienmitteilung, mit dieser Wegweisung einen Fehler gemacht zu haben und entschuldigt sich bei der betroffenen Transfrau.
Nach der Berichterstattung von Montagabend meldet sich der Kommunikationsexperte bei der Redaktion von TeleBärn mit dem Vorschlag, bei einem allfälligen Nachzug seine Einschätzung zu kommunikativen Belangen abzugeben.
Einschätzung:
Einmal mehr kommt es anders, als geplant: Der Beitrag vom Folgetag zeigt den Kommunikationsexperten, wie er die Frage beantwortet, ob der Gemeinderat denn gut kommuniziert habe. Was er, nebenbei bemerkt (und so ausgestrahlt), tatsächlich so gemacht hat. Dies, weil die Kommunikation schnell erfolgt ist und mit dem Eingeständnis des Fehlers, der Entschuldigung dafür und der Aussicht auf Verbesserung vollständig war.
Interessanter wäre indessen der Blick auf die Gegenseite gewesen: Die LGBTQ+ Community wirbt ja - im Pride Month Juni und vor der BernPride besonders intensiv - für gleiche Rechte, mehr Akzeptanz und Toleranz (wozu es bekanntlich immer zwei Seiten braucht). Mit ihrem renitenten Verhalten, das in der unseligen Abführung gipfelte, hat die Transfrau aber jegliche Akzeptanz oder Toleranz vermissen lassen - weder gegenüber den verunsicherten Frauen im «Paradiesli» noch gegenüber dem Sicherheitsteam von «Taktvoll» oder der Badileitung, und erst recht nicht gegenüber der Polizei. Die daraus hervorgehende Botschaft hat das Aufmerken von Medien, sozialen Medien und dem Publikum erst befeuert und der LGBTQ+ Community insgesamt einen Bärendienst erwiesen.
Beitrag vom 30 Juni 2026 auf TeleBärn